Du zahlst nicht doppelt: Beihilfe + kleiner Rest. So einfach ist dein System.
Als Beamter übernimmt dein Dienstherr über die Beihilfe den größten Teil deiner Krankheitskosten — in Sachsen 50 % ohne Kinder, 70 % mit einem Kind und sogar 90 % ab zwei Kindern. Du versicherst privat nur den Rest, im besten Fall nur 10 %. Deshalb ist die private Absicherung für Beamte oft überraschend günstig — die freiwillige gesetzliche Kasse wäre dagegen meist die teuerste Wahl.
ADein System in 2 Minuten
Wähle deine Situation — der Befund zeigt, welchen Anteil die Beihilfe trägt und wie klein dein privat zu versichernder Rest ist.
Sätze für sächsische Landesbeamte seit 01.01.2024 (§ 80 SächsBG). Anderer Dienstherr oder Bund? Dann gelten andere Sätze (Bund z. B. 50/70 %, Kinder 80 %) — genau das prüfe ich für dich.
* Sachsen seit 01.01.2024: 50 % ohne, 70 % mit einem, 90 % ab zwei berücksichtigungsfähigen Kindern; Ehegatten und Kinder einheitlich 90 %. Und einmal erreicht, bleibt der Satz — auch wenn Kinder später aus der Berücksichtigung fallen (Verstetigung). Pensionäre: 70 %, ab zwei berücksichtigungsfähigen Kindern 90 %. Die DKV-Beihilfetarife gibt es passgenau in Prozentstufen von 50 bis 10 % — ändert sich dein Satz, wird der Schutz innerhalb von 6 Monaten ohne neue Gesundheitsprüfung angepasst (LSF Sachsen, DKV-Tarifunterlagen, Stand 08/2026).
BDeine Bausteine — verständlich sortiert
Das DKV-BeihilfeMed-System ist ein Baukasten: Grundbaustein + das, was DIR wichtig ist. Alle Angaben laut dkv.com bzw. DKV-Tarifunterlagen, Stand 08/2026.
Die private Pflegepflichtversicherung ist für privat versicherte Beamte gesetzlich vorgeschrieben — auch sie deckt nur deinen Restanteil (je nach Beihilfesatz 50/30/10 %).
Die Beihilfe selbst hat Lücken (z. B. beim Zahnersatz) — Ergänzungstarife stocken die Gesamterstattung auf bis zu 100 % auf. Was zu deinem Bundesland passt, klären wir im Gespräch.
BZA sichert Zahnersatz für Anwärter ab, deren Bundesland dafür keine oder eingeschränkte Beihilfe zahlt. BOPT: Abschluss bis 49 möglich, sichert den heutigen Gesundheitszustand.
* Öffnungsaktion der privaten Krankenversicherer: Innerhalb von 6 Monaten nach erstmaliger Verbeamtung keine Ablehnung, keine Leistungsausschlüsse, Risikozuschlag max. 30 % (PKV-Verband; DKV nimmt teil). Dienstunfähigkeit: Ruhegehalt gibt es in der Regel erst nach 5 Dienstjahren — davor wird ohne Absicherung entlassen. Die DU-Klausel schließt genau diese Lücke.
B.5Stell dein Konzept zusammen
Tippe an, was in dein Konzept gehört — die Auswahl wandert direkt in deinen Bogen. Der Grundbaustein (BeihilfeMed Kompakt + Pflegepflicht) ist immer dabei.
CDein Bogen
Ein paar Angaben zu deinem Dienstverhältnis, deine Wünsche in eigenen Worten — ich baue dir daraus dein Beihilfe-Konzept. Pflicht sind nur Name und Telefonnummer.
Tom Schwab Dein Bogen ist bei mir.
Ich melde mich meist noch am selben Tag. Eilig? 0176 34676496
DHäufige Fragen
D.1Ich habe Vorerkrankungen — werde ich überhaupt angenommen?
Als frisch Verbeamtete:r fast immer: Die Öffnungsaktion der privaten Krankenversicherer garantiert innerhalb von 6 Monaten nach erstmaliger Verbeamtung Aufnahme ohne Ablehnung und ohne Leistungsausschlüsse; ein Risikozuschlag ist auf höchstens 30 % begrenzt. Deshalb: Melde dich rechtzeitig — die 6 Monate sind die wichtigste Frist deiner Laufbahn.
D.2Was passiert bei Heirat, Kindern oder Pensionierung?
Dein Beihilfesatz ändert sich — und dein Tarif zieht mit: Innerhalb von 6 Monaten nach der Änderung wird die Versicherung ohne neue Gesundheitsprüfung und ohne Wartezeiten auf den neuen Restanteil umgestellt.
D.3Lohnt sich das schon als Anwärter:in?
Gerade dann: Die Ausbildungstarife kosten nur einen reinen Risikobeitrag und laufen nach der Ausbildung automatisch ohne neue Gesundheitsprüfung in den Beamtentarifen weiter. Du sicherst dir also jung und gesund die Konditionen fürs ganze Berufsleben.
D.4Was ist mit Dienstunfähigkeit?
Die unbequeme Wahrheit: Beamte auf Widerruf oder Probe werden bei Dienstunfähigkeit in der Regel ohne Ruhegehalt entlassen — das gibt es meist erst nach 5 Dienstjahren. Eine Berufsunfähigkeitsversicherung mit echter Dienstunfähigkeitsklausel schließt diese Lücke; das gehört in jedes Beamten-Konzept.
D.5Was ist die „pauschale Beihilfe" — und soll ich sie wählen?
Seit dem 01.01.2024 gibt es sie auch in Sachsen (§ 80a SächsBG): Statt der klassischen Beihilfe zahlt dein Dienstherr pauschal die Hälfte deines Beitrags zur freiwilligen gesetzlichen Kasse. Klingt bequem, hat aber gewichtige Haken: Die Entscheidung ist per Gesetz unwiderruflich — einen Weg zurück zur individuellen Beihilfe gibt es nicht. Dein Kassenbeitrag richtet sich nach dem Einkommen und steigt mit jeder Besoldungserhöhung, während die sächsischen 70/90-%-Sätze mit Kindern für dich verfallen. Und wechselst du später zu einem Dienstherrn ohne pauschale Beihilfe (etwa zum Bund oder nach Bayern), trägst du den vollen Kassenbeitrag allein — der Rückweg in die private Restkostenversicherung scheitert dann oft an Alter und Gesundheitsprüfung. Für die meisten Beamten rechnet sich das klassische Modell deutlich. Bevor du dich endgültig festlegst: Lass uns beide Wege durchrechnen.
Quellen: § 80/80a SächsBG und SächsBhVO, Landesamt für Steuern und Finanzen Sachsen (lsf.sachsen.de), ergo.de (Beihilfeversicherung), dkv.com und DKV-Tarifunterlagen (BeihilfeMed B540, PV B220 u. a.), PKV-Verband (Öffnungsaktion) — Stand 08/2026. Beihilfesätze variieren nach Landesrecht. Über Einzelheiten informieren die jeweiligen Versicherungsbedingungen; keine Rechtsberatung.